Die Prüfstandsspezifik, die einen permanenten Wechsel der angeschlossenen Geräte erfordert, war für müller+krahmer ausschlaggebend, sich für cifX zu entscheiden: Die PC-Karten-Familie cifX von Hilscher bietet Anwendern einen einheitlichen Standard für alle in PC-basierten Automatisierungsanwendungen genutzten Real-Time -Ethernet- und Feldbussysteme. Dank Hilschers einheitlicher Plattformstrategie verwenden alle PC-Karten die gleichen Treiber, Tools und API – unabhängig von Protokoll und Kartenformat. Mit der Hilscher netX-Technologie lassen sich so mit einer Hardware alle benötigten Real-Time-Ethernet Protokolle - aktuell EtherCAT, PROFINET und SERCOS III - realisieren. Ein Protokollwechsel erfolgt durch reines Umladen der Firmware.
Automatischer Protokollwechsel minimiert Fehler
Diese Flexibilität und Multiprotokollfähigkeit sorgt für eine drastische Fehlerreduktion und eine weitestgehend automatisierte Handhabung der Prüfung durch den Endanwender.
„Wir können mit den cifX-Karten den Bus on-the-fly wechseln“, erklärt Müller. Manuelle Eingaben durch den Bediener entfallen, was die Prüfzeit verkürzt und vor allem die Fehleranfälligkeit reduziert. Da mit der cifX-PC-Karte nur eine einzige Anbindung für mehre Busse existiert, erübrigt sich zudem die sonst notwendige Hardware-Umschaltung der Busschnittstelle zwischen Prüfstand und Gerät. „Damit wird eine weitere potenzielle Fehlerquelle eliminiert. Der Prüfstand kann kompakter ausgeführt und flexibler genutzt werden, als das mit jeweils einer physischen Schnittstelle pro Bus möglich wäre. Außerdem ist bei der Integration künftiger Bus-Protokolle kein Umbau des Prüfstands notwendig“ führt Müller weiter aus. Die cifX-Technologie ist damit für jeden interessant, der vor der Herausforderung steht, Geräte mit unterschiedlichen Schnittstellen prüfen zu müssen. „Das gibt es bei allen typischen Aktoren“, so Müller, und fügt hinzu, dass es aus „Aufwands- und Handlingsgründen naheliegend“ sei, solche Prüfvorgänge mit einer einzelnen Maschine abzuwickeln. Dazu sei die cifX-Technologie genau der richtige Ansatz, und diese würde sich aus Sicht des Experten dafür „unbedingt empfehlen“.