Die größte antreibende Kraft für das SPE-Volumen ist der Transfer von bestehenden Feldbus-Technologien der Prozessindustrien hin zu SPE (APL), da die Vorteile sich hier am effizientesten umsetzen lassen. Wir rechnen anfangs mit einer kleinen Kannibalisierung von installierten Knoten, die von vorhandenen Industrial-Ethernet-10/100-Ökosystemen zu SPE wechseln. IO-Link ist ebenfalls in der Ramp-Up-Phase und Investitionen in IO-Link-Geräte und -Installationen müssen sich erst amortisieren, bevor eine größere Installationsbasis SPE einbindet. Hilscher gibt für SPE-Knoten daher folgende Einschätzungen (Bild rechts):
Anwendungen zur Prozessautomatisierung und Geräte, die Feldbusse zu APL umwandeln, werden den Anfang machen. Deshalb erwarten wir 2022 die ersten installierten SPE-Knoten im Feld. Hilscher rechnet in der Folge mit einem recht schnellen Übergang von alten Feldbus-Technologien zu SPE und einer angemessenen Erweiterung der vorhandenen Ethernet-Infrastrukturen in der Fabrikautomation. Aufgrund der erhöhten Digitalisierung gehen wir von einer zunehmenden Konvergenz der in der Industrie genutzten Ausrüstung und Protokolle aus. Zudem erwarten wir einen generellen Anstieg von vernetzten Geräten im Feld, was ebenfalls zu einem signifikantem Wachstum beitragen wird.