Success Story: Übersetzen von POWERLINK nach EtherNet/IP in der Robotik
Einfache und schnelle Implementierung
Anbindung von Kawasaki-Roboter an B&R-Steuerung
Denn kurze Zeit später hatte More-Robots-Experte Hörtenhuber und sein Team ein Projekt auf dem Schreibtisch, bei dem ein Roboter von Kawasaki einen Gegenstand aus einer Maschine nehmen und an einer bestimmten Stelle auf ein Förderband legen sollte. Bisher geschah dies manuell. Die mechanische Handhabung war kein Problem, die Herausforderung war eine andere: Der Roboter musste in eine bestehende Automatisierungsumgebung integriert werden. Als Maschinen- und Zellensteuerung setzte der Kunde eine SPS von B&R ein. Daher war POWERLINK als Kommunikationsbus mit dem Roboter gesetzt. Allerdings ist POWERLINK für den Kawasaki-Controller nicht ab Werk verfügbar, dieser setzt standardmäßig auf EtherNet/IP. Optionale Erweiterungskarten gibt es lediglich für CC-Link, DeviceNet, EtherCAT und auch PROFINET.
„Theoretisch wäre es mit viel Aufwand möglich gewesen, den Controller des Kawasaki-Roboters in die B&R-Steuerung einzubinden, aber als Anwender möchte man so wenig wie möglich in eine gut laufende Steuerung eingreifen“, erklärt Selim Kuljici. „In solchen Fällen ist es viel einfacher, ein Gateway zu verwenden, das die Daten zwischen zwei verschiedenen industriellen Automatisierungsnetzwerken konvertiert, insbesondere wenn es sich um eine einzelne Anbindung handelt.“
Umsetzung mit Hilschers netTAP-100-Gateway
Solche Gateways wandeln sehr kostengünstig und einfach jede Art an Daten um – unabhängig davon, ob es sich um Feldbus-, Ethernet-, Real-Time-Ethernet-Systeme oder einer Mischung daraus handelt. So lassen sich Geräte und Anlagenteile effizient in bestehende Strukturen einbinden und Systemen und Netzwerkteile zuverlässig miteinander verbinden. Ein Feld, das nach den Erfahrungen von Kuljici immer größer wird: „Unser breites Gateway-Portfolio bietet für jeden Fall eine passende Lösung: von kostenoptimierten Geräten für dedizierte und einfache Umsetzungen bis hin zu flexiblen High-End-Geräten für anspruchsvolle und individuelle Konvertierungsaufgaben. Für mich gilt immer – in der Kommunikation ist nichts unmöglich.“
Und genau dieses Credo hatte Hörtenhuber vor Augen, als er auf Hilscher zuging. „Durch den Kontakt auf der Messe galt mein erster Gedanke tatsächlich Hilscher“, bestätigt Hörtenhuber. „Hinzu kam, dass ich bereits gute Erfahrungen mit Hilscher aus Projekten bei früheren Arbeitgebern gemacht hatte. Daher war ich auch zuversichtlich, dass die Umsetzung mit dem Gateway gut funktionieren würde, bzw. dass ich mich auf die Unterstützung seitens Hilscher verlassen konnte, sollte es doch ein Problem geben.“
Bei der Umsetzung dieses Projekts galt mein erster Gedanke tatsächlich Hilscher. Im Rahmen von früheren Projekten hatte ich bereits gute Erfahrungen mit Hilscher gemacht. Daher war ich zuversichtlich, dass die Umsetzung auch hier mit dem netTAP-Gateway gut funktionieren würde, bzw. dass ich mich auf die Unterstützung seitens Hilscher verlassen konnte, sollte es doch ein Problem geben.
Markus Hörtenhuber
Technical Manager
More Robots GmbH
Unkomplizierte Lösung
Fazit und Ausblick
Weiterführende Links
NT 100-RE-EN
High-End-Gateway für anspruchsvolle Konvertierungen
NT 151-RE-RE
Datenübertragung zwischen zwei Industrial-Ethernet-Netzwerken
Markus Hörtenhuber
Technical Manager More Robots GmbH
Seit 2022 koordiniert Selim Kuljici in Österreich alle Unternehmenstätigkeiten von Hilscher für die Alpenrepublik.
Hilscher Austria GmbH
Hafenstraße 47 - 51
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Tel: +43 (0) 732 931 675 – 0
E-Mail: at.sales@hilscher.com
Support: at.support@hilscher.com


















