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Pflege des digitalen Zwillings in der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens

April 2017

Management des digitalen Zwillings mit dem realen Gerät

Die Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH („Hilscher“) gibt auf der Hannover Messe 2017 die Verfügbarkeit des netIOT SAP Connectors bekannt. Mit diesem wird eine direkte Anbindung an das SAP Asset Intelligence Network ermöglicht.
SAP and Hilscher arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung zur Implementierung einer bidirektionalen Integration der Sensor-Aktor Ebene über das netIOT Edge® Gateway von Hilscher zum SAP Asset Intelligence Network (AIN) und zur SAP Cloud Platform.
Dies bietet die Möglichkeit zur Pflege des digitalen Zwillings eines Produktes von der Entwicklung bis hin zu Installation, Betrieb und Wartung. Hilscher bietet das SAP Connector Softwarepaket auf Basis der bewährten netX-Technologie und des netIOT Edge-Gateways „On-Premise“ an. Dieser SAP Connector wird von den Funktionalitäten des SAP Asset Intelligence Networks unterstützt.

Eine erste Live-Demonstration dieser neuen Features für die diskrete Fertigung ist auf der Hannover Messe 2017 am SAP-Stand in Halle 7, B04 zu sehen. Die Produkteinführung der entsprechenden Produkte ist für Q2 2017 geplant.

Diese neuen Funktionalitäten bieten Mehrwert für viele Unternehmen:

  • Die Integration in das SAP Asset Intelligence Network bietet den Geräteherstellern die Möglichkeit, unabhängig von der SPS und des Produktionsnetzwerkes auf ihre eigenen Geräte zuzugreifen.
  • Die Produktionstechnologie kann durch integrierte Montage und vorbeugende  Wartung optimiert werden.
  • Die Gerätehersteller können die Nutzung ihrer Produkte im Feld überwachen und verbessern.

Neue Geschäftsmodelle, wie beispielsweise Pay-per-Use und funktionsabhängige Abrechnung, sind nunmehr in greifbare Nähe gerückt.

Der wesentliche Vorteil besteht im Topologie-Scan des netIOT Edge-Gateways, der von der netX-Feldbustechnologie und der Intel x86-Architektur angetrieben wird, um die SAP Connector-Applikation zu steuern. Dieser Topologie-Scan ermöglicht die Live-Aktualisierung zwischen den geplanten und den als installiert gekennzeichneten Strukturen der Produktionsanlagen.
Darüber hinaus ist der Zugriff auf die Feldebene aus dem SAP Asset Intelligence Network heraus möglich und erlaubt die Integration in die Geschäftsprozesse bei der Installation, Wartung und Instandhaltung des Produktionssystems.Die integrierte Lösung vom Sensor zur Cloud ermöglicht die Implementierung der Referenzarchitekturen, die von der Plattform Industrie 4.0 und dem Industrial Internet Consortium definiert werden. Die Darstellung des  digitalen Zwillings wird auf der Grundlage der laufenden Arbeiten im Rahmen des LNI4.0-Testbeds „Implementation of RAMI4.0 Administration Shell“ erfolgen.